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Coaching & Mediation

03.12.2021

Systemisches Coaching - was macht den Unterschied…

Systemisches Coaching.pngMeine Klient*innen berichten, dass sie Systemisches Coaching anspricht, weil sie dadurch aktiv eine Lösung finden können, die zu ihrem individuellen Leben und ihren persönlichen Erfahrungen passt. Bei Ratschlägen von Menschen in Ihrem Umfeld haben sie gespürt, dass sie zwar meist gut gemeint und gedacht sind, aber sie nicht wirklich weitergebracht haben: “Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass der Ratschlag nicht wirklich zu mir passt, sodass ich immer unsicherer wurde!” oder “Der Ratschlag einer Freundin hat mich aufgeregt. Sie steckt doch nicht in meiner Haut!” sind häufige Rückmeldungen. Deshalb gebe ich als Coach keine Ratschläge oder Lösungsvorschläge vor, sondern gehe von dem Gedanken aus, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, seine eigene Lösung zu finden. Meine Aufgabe ist es, dabei mit ganzer Kraft zu unterstützen.

Eine weitere Besonderheit des Systemischen Coachings ist es, den Blick auf die Lösung zu richten. Nachdem ich das Problem und die Situation verstanden habe, schaue ich mit meinen Klient*innen nach vorne, um eine sogenannte Problemtrance - das Feststecken im Problem - zu vermeiden. Denn meist fühlt der Mensch den annähernd gleichen Schmerz, die gleichen Ängste oder die gleiche Wut, wenn er von einem Problem berichtet, wie es in der eigentlichen Situation der Fall war. Der Blick hin zu dem Ziel, das meine Klient*innen erreichen möchten, öffnet dagegen den Raum, die eigenen Bedürfnisse und Ressourcen wahrzunehmen und “Nahrung für die Seele” zu finden.

Eine besondere Bedeutung haben auf dem Weg zur Lösung neben Systemischen Tools auch Systemische Fragen. Hierbei handelt es sich um Fragen, die veränderte Perspektiven schaffen und eine Reflexion in Gang bringen. Eine Klientin sagte mir: “Manche Fragen, die du mir stellst, überraschen mich und machen mich auch erstmal sprachlos.” Das ist keine ungewöhnliche Rückmeldung. Nach meiner Erfahrung sind es oft genau diese Fragen, bei denen die Antwort nicht sofort auf der Hand liegt, die meine Klient*innen weiterbringen. Besonders habe ich mich über folgende Rückmeldung gefreut: “Du strahlst eine solche Ruhe aus, dass ich mir die Zeit nehmen kann, über die Antwort nachzudenken.”

Im Coaching haben meine Klient*innen die Möglichkeit, schrittweise und in ihrem eigenen Tempo vorzugehen. So kann sich der Reflexionsprozess auch zwischen den Coachings bewusst und unterbewusst fortsetzen, die Erkenntnisse eingeordnet und verarbeitet werden. Ein Klient spiegelte, dass er sich nach dem Coaching zunächst noch nicht klar war, welche Schritte er genau machen möchte. “Ich habe erkannt, was mir wirklich wichtig ist und welchen Weg ich nicht gehen will”, war seine Rückmeldung nach dem ersten Coaching. Im weiteren Verlauf formte sich, auf dieser wichtigen Erkenntnis aufbauend, dann der Plan für die Umsetzung.

Gemeinsam darf ich mit meinen Klient*innen zum jeweiligen Kern des Themas gehen. Der Moment, an dem meine Klient*innen den “Wendepunkt” erleben und ihr Gedankenkarussell verlassen, ist auch für mich als Coach ganz besonders. Die Stimmung der Erleichterung und Entlastung, wenn der “Knoten geplatzt” ist oder das “eigene Hamsterrad verlassen” wurde, miterleben zu dürfen, begeistert und motiviert mich immer wieder auf´s Neue.

Gerne berichte ich mehr bei einem persönlichen Gespräch…

Deine
Katharina Temme

Katharina Temme - 15:51 @ Systemisches Coaching | Kommentar hinzufügen


 
 
 
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